By Piero Raselli,Mathias Küchler
ISBN-10: 3640099133
ISBN-13: 9783640099139
In die Untersuchung flossen die Angaben von 37 Schülerinnen und forty Schülern der ersten Oberstufe (Sek. A & B) in Opfikon-Glattbrugg (ZH) ein. Die Daten wurden mittels eines Fragebogens erhoben.
Zum Zeitpunkt der Erhebung waren die Befragten zwischen thirteen und 15 Jahren alt und befanden sich damit in der Frühphase der Adoleszenz, einer Zeit, die einen vielseitigen Umbruch physiologisch-biologischer, psychologischer, kognitiver sowie auch sozialer Natur verspricht. In diesen Veränderungsprozessen wird dem Entwicklungskontext Elternhaus eine bedeutende Rolle zugemessen, dies besonders in Bezug auf die anstehenden Entwicklungsaufgaben.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Dyaden allgemein gering ausfallen. Allerdings stellen die Mütter für ihre Söhne die wichtigsten Ansprechpartnerinnen dar, im Gegensatz zu den Vätern, die in eher marginale Rollen einnehmen. ninety Prozent der Jungen bezeichnen die Beziehung zu beiden Elternteilen als zumindest „gut“, wobei Jungen wie auch Mädchen die Beziehung zur Mutter besser werten, als diejenige zum Vater. Die Dyade Tochter-Mutter erreicht punkto Bindung die höchsten, die Dyade Tochter-Vater die tiefsten Mittelwerte.